…oder auch nicht ?

Eine kleine Zusammenfassung gefällig?

Also - unser Termin vom Donnerstag morgen bei der BSU ist bekanntlich gut verlaufen, man verglich die temporären Lösungen bis 2015 und stelle fest, daß in allen von uns so erträumten Ecken (Fischmarkt, Hafencity-Strandkai, etc) keine ausreichende Wassertiefe vorliege, oder bereits verbriefte Nutzungsverträge liefen, oder schlichtweg kein Schiff im Ensemble gewünscht ist.

Einzig die Sache, aus Kostengründen gleich den späteren Liegeplatz zu wählen, der dann ja auch nicht ausgebaggert werden müsse, schien sinnvoll.

Darauf hinaus liefen dann auch alle Gespräche. Auch die zwischenzeiliche Telefonkonferenz mit dem Führungsstab aus der Hafencity erbrachte nur “sachdienliche Hinweise” und keine Dinge, die als Hürde auftreten sollten.

Alles in trockenen Tüchern und Kurs der Maxim Gorki auf WEST geändert?

NJET!

Wie sich nun heute ergab, gibt es auch weiterhin Überzeugungs- und Klärungsbedarf. Rein aus informellen Gründen rief der Sprecher der Investoren in der HPA an, um mit dem Hafenkapitän, Herrn Brummermann die Frage klären zu können, ob das Schiff zumindest temporär an der Überseebrücke liegen dürfe, wie dann die Konditionen seien und überhaupt…

Da ich dem Telefonat nicht beisaß, kann ich nur den Sinn weitergeben:

Und der ging in etwa so: “Wie? Die Hamburg? Das sei doch vom Tisch, das sei doch abgelehnt - ausserdem gäbe es am Kirchenpauerkai West nicht ausreichend Tiefgang für die TS Hamburg und zudem könne sie nur weiter östlich liegen, weil der dort arbeitende Gewerbebetrieb die Wasserfläche teilweise benötigen würde.

So. Die HPA hat es also noch immer nicht verstanden, daß auf höherer Ebene längst entschieden wurde. Es wird weiter gemauert und vermutlich gehofft, die Sache werde sich von allein entscheiden.

Gut, zum Thema “von allein entscheiden” sei gesagt, daß der von uns beauftragte Schiffsmakler mit seiner Kaufofferte die Bremse getreten hat und erst einmal Zeit gewonnen ist. Aber was die HPA betrifft, ist wohl noch eine gewisse Zeichensetzung notwendig.

Heute konnten wir keine Entscheidung mehr erzielen. Wohl aber können wir noch einmal der HPA mitteilen, was wir wollen, nämlich eine handbreit Wasser unterm Kiel.

Es gibt nun eine Lösung, die uns sehr zusagen würde. Es handelt sich vor allem wegen der Erreichbarkeit des Schiffes um den Liegeplatz vor der Hafen-UNI. Dieser hat diverse Vorteile, auch die Verschattung stellt dort kein Problem dar. Zu erreichen ist dieser Standort via Brücke über den Magdeburger Hafen (schon jetzt). Auch der Tiefgang “soll” dort gegeben sein. Seitens der Stadt wurde uns ja schon einmal vor einiger Zeit dieser Platz angeboten. Dann waren es jedoch die Todschlagliegeplätze und nun die von uns erdachte Alternative, die auch nicht tauglich ist.

Also, Hamburg, entscheide Dich und gib endlich einen Liegeplatz her, zumal jetzt alle Signale auf grün stehen und uns auch der jetzige Eigentümer nicht wirklich “abziehen” will (wenngleich sich die Höhe des Kaufpreises schon geändert hat).

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