…da war sie noch in Fahrt!

April 2nd, 2009


Maxim Gorkiy in St Petersburg

Fotos

März 30th, 2009

Neue Aufnahmen der letzten Tage unseres Schiffes hier

Gras …

März 11th, 2009

… ist noch lange nicht über die Angelegenheit gewachsen, aber mit etwas zeitlichem Abstand ist der Verlust unseres Schiffes klarer zu sehen als am Tag, als es unterm Kiel knirschte. Die Zeilen der Aufarbeitung füllen sich unterdessen nach und nach. Sobald es die Zeit erlaubt, wird notiert, was uns zu dieser Geschichte einfällt. Haben Sie bitte noch etwas Geduld, es ist ein Haufen Arbeit, der in diesem Fall abzuleisten ist.

Danke und bis bald

EG

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OHNE WORTE

März 5th, 2009

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Da liegt sie nun, scheinbar komplett und wohlbehalten. Schnell könnte der Wunsch nach Bergungsgeräten, allen erdenklichen Baggerarten und leistungsstarken Schleppern aufkommen.

Aber wir werden uns an eine Tatsache gewöhnen müssen:

Dieses Schiff wird den Strand nur landseitig verlassen - in Einzelteilen!

So bitter und so tragisch der Verlust für Hamburg und für uns alle ist, so unabänderlich ist auch diese Aussicht.

Für die Freigabe dieses Bildes ein Dankeschön an Peter Knego - www.maritimematters.com
www.midshipcentury.com

E.

Das Ende der MAXIM GORKIY…

Februar 26th, 2009

… und der Beginn der Aufarbeitung! 

Mit dem traurigen Abgang dieses Schiffes treten jetzt langsam auch die Fragen nach dem Grund für das Scheitern dieser Angelegenheit in den Vordergrund. Sicherlich steckt vielen Beobachtern noch zusehr der Klos im Hals und die Wut im Bauch, als daß sich dieses zu diesem Zeitpunkt sachlich und erschöpfend diskutieren ließe.

Viele E-Mails drücken in ganz klarer Form aus, was man in diesem Wortlaut niemals öffentlich aufführen sollte. Sinngemäß ist jedoch der Tenor das “Versagen der Politik und der Medien”.

Während die Erwartungen in die sich sperrenden Behörden noch während des Aufliegens des Schiffes vor Piräus nicht hoch angesiedelt waren, galten die Hoffnungen vor allem einer ausführlichen Berichterstattung über dieses Debakel zwecks Bildung einer Lobby für dieses Projekt. Doch leider waren von den großen Tageszeitungen in Hamburg nur beiläufige Kommentare zu lesen, die stets den Eindruck vermittelten, als sei das Rennen bereits verloren. Und das war es dann schließlich auch, da von den intensiven Arbeiten an einem Rettungsplan kaum ein Wort zu lesen war.

Doch zu all diesen Punkten zu einem späteren Zeitpunkt mehr, jetzt gilt es erst einmal, etwas Abstand zu diesem Skandal zu gewinnen und sich dann mit klarem Kopf an die Analyse zu begeben.

Trotz dieses, in den letzten Tagen leider absehbaren Endes wünsche ich allen Betroffenen ein ruhiges Wochenende. Dieses werden wir angesichts des zurückliegenden Krimis auch dringend benötigen.

E.

Das war es!

Februar 25th, 2009

Eine Nachricht von Irina, einem ehemaligen Besatzungsmitglied:

Hallo alle zusammen,
heute ist Trauertag für uns alle: für die Fans unserer Lady, für die Stammgäste, für die Besatzung…

Heute am 25.02 früh morgen wurde die Maxim an Strand gesetzt und damit werden alle Hoffnungen aufgegeben :(

Wir werden die dort schön verlebten Momente nie vergessen… Maxim,Danke Dir für alles!
damit verbleibe ich

Eure Irina …”

An dieser Stelle möchte ich mich auch im Namen von Gerd Wüsthoff für diese fast grenzenlose Unterstützung bedanken, die uns hier entgegen gebracht wurde. Es war und ist phantastisch zu sehen, wie sehr sich Menschen aus allen Teilen der Gesellschaft für solch eine Sache engagieren können.

Die noch im Umlauf befindlichen Unterschriftenlisten nehme ich gern weiterhin an, denn diese sollen abschliessend ausgewertet werden.

Eine Zusammenfassung der Ereignisse wird es in den nächsten Wochen (auch) an dieser Stelle geben - bis dahin bitten wir noch um etwas Geduld.

Also dann, behalten wir unsere alte Dame in bester Erinnerung!

Alles Gute

Eckhard Giese

10.000 Treffer

Februar 23rd, 2009

Diese Seite ist nun seit dem 7. Februar auf Sendung - und in diesen wenigen Tagen hat es diese Informationsdrehscheibe auf nun über 10.000 Treffer gebracht. Innerhalb der nächsten 24 Stunden wurde zudem auch gleich die 11.500er Marke überschritten - also 1.500 Zugriffe an einem Tag - ein klares Zeichen für das ungebrochene Interesse an diesem Thema.

Vielen Dank!

UMFRAGE ZUM THEMA HOTELSCHIFF IN HAMBURG –

TS HAMBURG

Februar 7th, 2009

In diesen Tagen spielen sich in einigen Ämtern, in verschiedenen Enthusiastengruppen und vor allem bei den Initiatoren für ein besonderes Projekt Dramen ab, die man von aussen wohl nur bedingt nachempfinden kann.

Es war einmal im Jahr 1968, als im Auftrag der Deutschen Atlantic Linie bei der Howaldtswerke-Deutsche Werft AG die TS HAMBURG vom Stapel lief.

Doch schon im Jahr 1973 geriet die DAL in Insolvenz, die TS HAMBURG stand zum Verkauf und wurde schließlich von der sovjetischen Staatsreederei SOVCOMFLOT über amerikanische Strohmänner erworben.

Als Maxim Gorkiy wurde sie dann ab 1974 ohne Unterbrechung bis zum Jahr 2008 eingesetzt. Letzter Charterer war Phoenix Reisen in Bonn.

Zum wirtschaftlichen Verhängnis wurde diesem Schiff der Dampfturbinenantrieb, der mit seinem sagenhaften Brennstoffkonsum nicht mehr wirtschaftlich zu betreiben war/ist.

Aus diesem Grunde wurde dieses Schiff im Jahr 2008 zum Verkauf angeboten - und von einem indischen Verwerter erworben.

Eine in Hamburg gegründete Initiative plant seit langem, eine Verwendung als Hotel- und Kongress-Schiff mit einem dauerhaften Liegeplatz in der Hansestadt konzeptionell einzubringen und bemüht sich dabei um Investoren und Genehmigungen.

Noch bis Anfang 2009 schien dieser Plan allein an den aufzubringenden ca. 4,5 Mio $US zu scheitern, während es verschiedentliche Aussichten auf einen guten Liegeplatz gab.

Doch diese Aussichten schwanden nach und nach, als endlich Investoren gefunden waren. Immer wieder gab es Bedenken von gleichnamigen Trägern, so daß stets aufs Neue irgendeine Hürde im Weg stand.

Krönung war dann das Liegeplatzangebot, was den Investoren die Ausbaggerung und die Bombenräumung an zwei zur Auswahl stehenden Liegeplätzen aufzubürden versuchte.

Dabei war es das Angebot der Investoren, nicht nur Liegeplatzkosten zu tragen, sondern auch die gesamten Versorgungskosten zu übernehmen. Im Zuge dieser Querelen sind die Investoren schließlich aus dem Projekt ausgestiegen. Schade, denn dieser Rückzug geschah auf dem letzten Meter. Denn mitlerweile gibt es ein Liegeplatzangebot in der Hafencity - zwar auch im Großbaustellenbereich, aber immerhin, in der HafenCity! Und dieses Schiff würde ein Magnet sein…

So droht im letzten Moment die Rettung dieses einmaligen Schiffes zugunsten eines Verschrottungsbetriebes in Indien zu scheitern, der in wenigen Tagen die Maxim Gorkiy auf dem Strand von Alang von unterbezahlten und schlecht ausgestatteten Arbeitern zerlegen lassen möchte.

Übrig bleiben würde ein großer schmieriger Ölfleck, der langsam von der Tide in den indischen Ozean gewaschen wird.

Um dieses zu verhindern, verfolgt die Initiative auch weiterhin mit aller Macht das Ziel, die MAXIM GORKIY zu retten, indem das fast unmögliche verfolgt wird, auf dem letzten Drücker einen Investor zu finden, der diesem Projekt aufgeschlossen gegenüber steht.

Das Rennen geht also weiter. Mit beispiellosen Fax- und E-Mail-Aktionen haben sich Freunde der heutigen Maxim Gorkiy bei allen erdenklichen Stellen bemerkbar gemacht und sich für ein Einlenken der Entscheidungsträger ausgesprochen.

Unterschriftenaktionen und Volksbegehren - zahllose Rückmeldungen in Form von Briefen und E-Mail haben gezeigt, wie sehr dieses Schiff die Seelen berührt.

Und mancher Brief geht so ans Herz und ist so rührend verfasst, daß sämtliche Zweifel an der Sinnhaftigkeit dieser Aktion sofort verblassen.

Fakt ist:

Die Hamburger Bürger wollen dieses Schiff im Hamburger Hafen sehen. Und eine mächtige Lobby scheint sich bisher dagegen aufgelehnt zu haben.  In ein paar Tagen werden wir wissen, wie dieser Kampf ausgegangen ist. Sogar in diesen Tagen, also direkt nach der Absage unserer ersten Investoren gibt es Kontakte, die sehr vielversprechend sind.

Wir machen also weiter, bis das Schiff auf dem Strand liegt, oder aber bis es in einem Stück die Reede vor Alang wieder verlässt.

In der Chronik rechts stellen wir in halbwegs regelmäßigen Schritten den Weg dar, den wir bisher gegangen sind.

Und was auch immer kommen mag - eines kommt sicher daher -> eine Zusammenfassung, die es insich hat!

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Und hier nun ein paar Aufnahmen der “TS HAMBURG” bzw. “MAXIM GORKIY”, damit wir nicht vergessen, daß Sie ein Kind dieser Stadt ist:

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Unweit des HFB-Geländes in Finkenwerder wurde sie gebaut

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Den Namen HAMBURG trug sie leider nur wenige Jahre

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ABC vor seinem Schornstein

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Tja, und das alles wäre Dein Preis gewesen, Hamburg!

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Und hier ihr letztes Erscheinungsbild, vor dem unsäglichen Ende

EG